Weiter denken, gemeinsam handeln.

Wir waren dabei! – Ein buntes Sommerfest im Johannes-Busch-Haus am 31. Mai 2026

Was für ein Tag! Nach heftigen Gewittern am frühen Morgen sah es zunächst nicht nach einem entspannten Sommerfest aus. Doch das Wetter meinte es schließlich gut mit uns: Mit einer Stunde Verspätung startete unser Aufbauteam – tatkräftig unterstützt von Volker und seinem vollgepackten Auto – in einen wunderschönen Festtag.

Das Aufbauteam

Das Aufbauteam


Bereits am Vortag hatten der Hausmeister des Johannes-Busch-Hauses und seine Helfer den Pavillon sowie die Ausstellung zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) aus unserem Gestaltungswettbewerb aufgebaut. Dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön für die großartige Unterstützung und Hilfsbereitschaft!

Die Kunstwerke zu den 17-SDGs sorgten fuer viele Gespraechsanlaesse.

Die Kunstwerke zu den 17 SDGs sorgten fuer viele Gesprächsanlässe.


Unser gemeinsamer Stand mit dem Naturschutzzentrum Märkischer Kreis war genauso bunt und vielfältig wie das gesamte Sommerfest. Direkt gegenüber dem Zirkuszelt gelegen und immer wieder besucht von der beliebten Maus vom WDR, herrschte dort den ganzen Tag über reges Treiben.

Raum für blütenreiche Aktivitäten

Raum für blütenreiche Aktivitäten

Die Bees for Nature zeigten vollen Einsatz.
Die Bees for Nature zeigten vollen Einsatz.


Die „Bees for Nature“ waren gemeinsam mit ihren Eltern mit viel Begeisterung dabei. Beim Blütenschminken entstanden kleine Kunstwerke, bunte Steine wurden bemalt, Sonnenblumen ausgesät und natürlich durfte auch der Honigverkauf nicht fehlen. Unterstützt wurden wir dabei von Stefanie und Ulla vom Naturschutzzentrum sowie von unserer Projektgruppe „Saubere Landschaft“, die mit ihrem beliebten Waldbingo zahlreiche kleine und große Naturfreunde begeisterte.

Was für eine tolle Begegnung mit der echten Maus!
Was für eine tolle Begegnung mit der echten Maus!
Aktion Naturschutzzentrum
Aktion Naturschutzzentrum
Sonnenblumen säen und mit nach Hause nehmen
Sonnenblumen säen und mit nach Hause nehmen
Kunterbunte Aktionen
Kunterbunte Aktionen
Blüten aus dem Naturgarten
Blüten aus dem Naturgarten
Kleine Blütenkunstwerke
Kleine Blütenkunstwerke
Waldbingo macht Kindern Spaß
Waldbingo macht Kindern Spaß

Wie in jedem Jahr wurde der Erlös aus dem Honigverkauf für einen guten Zweck gespendet. In diesem Jahr durfte sich der Förderverein des Johannes-Busch-Hauses über die Unterstützung freuen.

Honig für den guten Zweck
Honig für den guten Zweck
Fleißige Bienchen beim Honigverkauf
Fleißige Bienchen beim Honigverkauf

Auch unser Team „Zusammenwachsen“ war den ganzen Tag vor Ort und informierte über den „Garten für Alle“. Dort sind inzwischen alle Hochbeete vergeben und werden intensiv genutzt. Allein vier Wohngruppen des Johannes-Busch-Hauses kommen jetzt regelmäßig in den Garten für Alle, um gemeinsam zu säen, Unkraut zu jäten, die Natur mit allen Sinnen zu erleben, zu kochen und bald die ersten Ernten einzubringen.
Am Stand konnten Besucherinnen und Besucher außerdem kostenlos Sämereien aus der Stadtbücherei mitnehmen und die Naturforscherrucksäcke kennenlernen. Diese können als Leihgabe unseres Vereins über die Objektothek der Stadtbücherei ausgeliehen werden. Möglich wurde dies durch eine großzügige Spende der Deutschen Umwelthilfe.

Plakat Stadtbücherei
Plakat Stadtbücherei


Ein ganz besonderer Moment wartete am Ende des Tages auf Lennard aus unserer Bienen-AG: Mit strahlenden Augen durfte er als „Glücksfee“ die Gewinnerinnen und Gewinner der großen Verlosung ziehen.

Die Maus hatte viel Spaß mit den Jungimkern und Lennard durfte auch noch Glücksfee bei der Verlosung spielen
Die Maus hatte viel Spaß mit den Jungimkern und Lennard durfte auch noch Glücksfee bei der Verlosung spielen

Vor allem aber bleibt die herzliche, fröhliche und harmonische Atmosphäre dieses gemeinsamen Festes in Erinnerung. Viele engagierte Menschen, zahlreiche Begegnungen und die Freude am gemeinsamen Erleben machten das Sommerfest des Johannes-Busch-Hauses zu einem rundum gelungenen Tag.
Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern, Unterstützenden sowie den vielen Besucherinnen und Besuchern und freuen uns schon auf das nächste Mal.


Aktionstag für Menschen mit Behinderungen

Am 9. Mai 2026 haben wir gemeinsam mit dem Naturschutzzentrum MK am Aktionstag für Menschen mit Behinderungen den barrierefreien „Garten für Alle“ am Oelken vorgestellt und zugleich unser Netzwerk für Inklusion und Nachhaltigkeit durch viele bereichernde Gespräche mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren weiter ausgebaut.

Sehr gefreut hat uns die Unterstützung von Stefanie Müller vom Naturschutzzentrum MK, die besonders zur Freude des Vereins der Blinden und Sehbehinderten liebevoll ausgewählte Duftpflanzen und Tastboxen mitgebracht hatte. Dadurch wurde der Garten auch sinnlich erfahrbar und zeigte eindrucksvoll, wie Teilhabe für alle Menschen gestaltet werden kann.

Bewegend war für uns das spürbare Engagement der Anwesenden für Demokratie, Menschenwürde und ein respektvolles Miteinander. Im Mittelpunkt stand dabei die selbstverständliche Gleichwertigkeit aller Menschen – mit und ohne Einschränkungen. Gerade Menschen mit Behinderungen sollen nicht auf ihre Einschränkungen reduziert werden, sondern als wertvoller und aktiver Teil unserer Gesellschaft sichtbar sein.
Wir freuen uns sehr, mit unserem inklusiven Ansatz im „Garten für Alle“ einen Beitrag zu mehr Begegnung, Teilhabe und gegenseitigem Verständnis leisten zu können.

4. Vernetzungstreffen

Wie können wir gemeinsam eine nachhaltige Zukunft gestalten? Welche Ideen verbinden Menschen, Initiativen und Institutionen in unserer Region? Und wie können wir voneinander lernen und miteinander wirken?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 4. Vernetzungstreffens von Nachhaltig leben in Lüdenscheid e. V. am 28. April 2026 im Kulturhaus – und die Antwort wurde an diesem Tag spürbar: Gemeinsam entsteht mehr.

Bild 1 Susanne Kornau

Mit viel Offenheit, Engagement und kreativer Energie kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung, Sozialarbeit, Umweltbildung, Verwaltung, Kultur und Zivilgesellschaft zusammen, um neue Impulse zu setzen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln. Dabei wurde deutlich: Nachhaltigkeit lebt vom Miteinander.
Unser Verein möchte einen offenen Raum schaffen
– zum Kennenlernen,
– zum Netzwerken,
– zum voneinander und miteinander Lernen,
– und für kreative Ideen für unsere gemeinsame Zukunft.
Besonders bewegend war die Vielfalt der Beteiligten. Viele einzelne Ideen wirken im Alltag manchmal wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Doch wenn Menschen aus 28 Organisationen und Institutionen zusammenkommen, entsteht daraus ein Bach – und schließlich ein kraftvoller Strom voller Energie, Ideen und Tatkraft.
Vertreten waren unter anderem Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen nachhaltige Mobilität, Umwelt- und Naturbildung, soziale Arbeit, Schule, Verwaltung, Gesundheitswesen und Kultur. Diese breite Vernetzung zeigt eindrucksvoll, wie viele Menschen und Einrichtungen in unserer Region bereits heute an einer lebenswerten, gerechten und nachhaltigen Zukunft arbeiten.

Bild 2 Susanne Kornau

Mit dabei waren:
ADFC Ortsgruppe Lüdenscheid · AWO Ortsverein Lüdenscheid · Bienen machen Schule Regionalgruppe MK · Caritasverband Altena-Lüdenscheid · Ev. Johanneswerk · Fachhochschule Südwestfalen · Freie Schule Kierspe · Haus St. Josef · Kinder- und Jugendpsychiatrie Märkische Kliniken · Nachhaltig leben in Lüdenscheid e. V. mit den Projektgruppen Nachhaltige Mobilität, Saubere Landschaft und Zusammenwachsen · Nachhaltigkeits-AG Gesamtschule Kierspe · Naturpark Sauerland Rothaargebirge · Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e. V. · Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e. V. – Umweltbildung · Natur-Spiel-Werkstatt Lindenhaus e. V. Bildungswerkstatt auf dem Stiftungshof · Regionales Bildungsbüro Märkischer Kreis · Solawi Lüdenscheid · Sozialwerk St. Georg · Stadtbücherei Lüdenscheid · Städtische Waldkita Lüdenscheid · Stadtjugendring Lüdenscheid e. V. · Stadtverwaltung Lüdenscheid, Fachdienst Klima- und Umweltschutz / Grünflächenplanung · Theodor-Heuss-Realschule · Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Lüdenscheid / Energieberatung · Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Lüdenscheid / Umweltberatung · Weltladentreff Lüdenscheid · Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Lüdenscheid · Zeppelin-Gymnasium Lüdenscheid.

Auch medial wurde das Treffen sehr gelungen begleitet. Ein herzlicher Dank geht an die Journalistin Susanne Kornau von den Lüdenscheider Nachrichten für zwei informative Berichte:

Naturpark Sauerland Rothaargebirge

Nachrichten und Informationen

Zum Bericht der Kölnischen Rundschau aufs Bild klicken.

Erfolgsgeschischte Nationalpark Eifel

Gibt es noch eine Chance für den Nationalpark Ebbegebirge? Die Frage beschäftigte Vertreter von Naturschutzverbänden und der Herscheider Initiative. Sie trafen sich am Montag, 26. Februar, mit Interessierten aus Meinerzhagen in Lüdenscheid, um Möglichkeiten auszuloten.

Siehe Link:

Siehe Bericht

Siehe Bericht

Bildungsmesse Nachhaltige Entwicklung

2. Bildungsmesse Nachhaltige Entwicklung mit Markt der Möglichkeiten erfolgreich durchgeführt.


Am 11. April 2024 fand in der Pausenhalle des Zeppelin-Gymnasiums die zweite BNE-Messe „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ mit Markt der Möglichkeiten statt, erneut organisiert, vorbereitet und durchgeführt von unserem Verein.
Es ist beeindruckend und sehr erfreulich wie unser Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung seit der 1. Bildungsmesse im letzten Jahr gewachsen ist. Mehr als 40 Institutionen, Organisationen und Projekt-partner hatten uns nach dem Erfolg im letzten Jahr gebeten eine 2. Bildungsmesse durchzuführen. Diesem Wunsch sind wir gerne nachgekommen. Mit dem Fachbereich Umwelt und Klima der Stadt Lüdenscheid hatten wir wie im letzten Jahr einen idealen Kooperations-partner. Er hat uns die Infrastruktur der Pausenhalle zur Verfügung gestellt und ist gemeinsam mit uns als Veranstalter aufgetreten. Wir hätten keinen besseren Ort als diese Pausenhalle der Staberger Gymnasien für die Veranstaltung finden können: ein Gebäude der Bildung, eine Pausenhalle zum Innehalten!
An 31 bunten und kreativen Ausstellungständen gab es Raum zum Kennenlernen, zum Netzwerken und zum von- und miteinander lernen für unsere Zukunft und die der nachfolgenden Generationen.
Wie 2023 bot die lebendige Veranstaltung viele Anregungen und zeigte Möglichkeiten, Ideen und Ergebnisse auf, die alle dieses Ziel haben: Menschen aller Generationen zu nachhaltigem Verhalten auszubilden und anzuregen.

Die neuen Projektgruppen unseres Vereins – Nachhaltige Mobilität, Sauberes Lüdenscheid und Zusammenwachsen – präsentierten sich mit eigenen Ausstellungsständen und intensivieren zukünftig die BNE-Netzwerkarbeit mit ihren jeweiligen Projekt- und Kooperations-partner*innen.

Übersicht der Aussteller:Innen: (s. Anhang)

Links:
Artikel Frau Kornau: https://www.come-on.de/luedenscheid/nachhaltig-leben-messe-zeigt-wie-das-funktionieren-kann-93007511.html

Fotostrecke: https://www.come-on.de/luedenscheid/messe-des-verein-nachhaltig-leben-in-luedenscheid-93006648.html

Kulturprojekt

LOGO Brückenschlag MenschNaturKultur Hagen-Lüdenscheid

„Kultureller Brückenschlag Hagen – Lüdenscheid: vielfältige und nachhaltige Verbindungen schlagen“

  • Ein Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Regionales Kultur Programm NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen –
    Antragsteller und Projektpartner:innen
    Die Verantwortung und die Idee für das städteübergreifende Gesamtprojekt liegt beim Verein „Grüne Brücke Hagen e.V“. Dieser ist hervorgegangen aus dem künstlerischen Brückenprojekt (www.greenbridgehagen.com), das konkrete, realutopische Ideen für die Umsetzung dieser „Vision“ konzipierte und realisierte. Das Projektkonzept wurde zusammen mit dem Nachhaltigkeitszentrum Hatopia e. V. entwickelt.
    Kooperationspartner und Projektanker in Lüdenscheid sind der griechische Kulturverein Ithaki e. V. Und der Verein Nachhaltig Leben in Lüdenscheid e. V.
    Weitere durchführende Partner:innen sind dabei verschiedenste bildende Künstler:innen der beteiligten Städte: das Junge Theater Lutz in Hagen, Musiker, Bildungseinrichtungen, Kulturvereine. Die breit aufgestellten Verbindungen sollen dazu dienen, möglichst alle in den Städten und Quartieren lebenden Menschen anzusprechen und sie letzlich aktiv einzubeziehen, ihr Potential zu nutzen, sie sichtbar machen und nicht zuletzt sie im Bewusstsein zu stärken, ein wichtiger Teil der Gesellschaft zu sein.

Die Idee des Brückenschlages:
Brückenschlag als Verbindung:
Die Projektorte in Hagen und Lüdenscheid liegen beide sowohl an der Bundesstraße 54 als auch an der A45 und haben einen räumlichen, sie miteinander verbindenden Bezug. Einerseits die teils maroden und teils abgerissenen Brücken der A 45, dort die Altenhagener Brücke – Ebene 2, die aber nachhaltig in eine „Grüne Brücke“ transformiert anstatt abgerissen werden soll.
Das Projekt initiiert einen kulturellen Brückenschlag zwischen Orten, die heute nicht nur verkehrstechnisch nahezu voneinander getrennt sind. Das Brückenprojekt soll zu einer positiven Haltung beitragen, Mut machen und dazu anregen, die kulturellen Verbindungen wieder aufzunehmen. Die Aktionen werden miteinander verwoben, Künstler:innen untereinander vermittelt, Ideen ausgetauscht.
Brückenschlag zwischen gestern und heute
Es ist aber auch ein Brückenschlag in die Vergangenheit und in die Zukunft: Hagen und Lüdenscheid haben eine gemeinsame Wirtschaftsgeschichte, es gab/gibt kunsthistorische
Verknüpfungen und daraus entstandene (oder umgekehrt) unternehmerische
Familiennetzwerke. In gewisser Weise stehen wir auch in der Tradition von Karl Ernst Osthaus und des Folkwang Gedankens, der ein Zusammenspiel von Kunst und Stadtleben anstrebte. Osthaus kommunizierte seine Idee in einem engen Netzwerk von Gleichgesinnten (wie der Lüdenscheider Impressionistin Ida Gerhardi), und seine konzeptionellen Impulse (Stichworte „Gartenstadt“ oder moderne Gartenarchitektur als Vision einer ästhetischen und kulturellen Gesamtgestaltung) sind bis in die jüngste Vergangenheit produktiv-kreative Anregung. (s. Markus Ambach: „Folkwang und die Stadt-Ein Projekt des Folkwang-Museums Essen“).
Brückenschlag zur Nachhaltigkeit und Vielfalt
Das Projekt zeigt an den zwei Standorten grüne, ökologische Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung für eine klimaresiliente, lebenswerte, lebendige und bunte Stadt. Kulturelle Bildung für nachhaltige Entwicklung und generell die Künste und Kulturarbeit spielen dabei eine maßgebliche Rolle als kreativer Impulsgeber sowie als Sprachrohr für eine positive und ästhetische Vermittlung von Klimaschutzmaßnahmen.
Die ökologische und ökonomische Aspekte sind hierbei ebenso relevant wie kulturelle Vielfalt und der Partizipation der Zivilgesellschaft. Brücken sollenauch zwischen den vielfältigen Bevölkerungsgruppen der Quartiere und Städte geschlagen werden, dabei wird auch die kulturelle Vielfalt der Bürger:innen explizit mitgedacht: Seit der zunehmenden Industrialisierung der Städte sind Menschen aus ganz Deutschland und aus anderen Ländern über verschiedene Wege nach Lüdenscheid und Hagen gekommen. Beide Städte stehen dabei beispielhaft für die Entwicklung auch anderer Städte in unserer Industrieregion. Das Quartier der Zukunft gehört keiner Nation an.

Prof. Dr. Stefan Brunzel warnt vor Auswirkungen des Klimawandels